19. April 2026 19:00 Uhr
Hundesohn
Herkunft, Männlichkeit, queeres Begehren. All das verhandelt Ozan Zakariya Keskinkılıç in seinem Roman Hundesohn (Suhrkamp 2025) und versetzt sprachlich in Ekstase. Hauptfigur Zeko ist Muslim, gläubig und schwul. Er will nicht vergessen – weder den Großvater, der alten Männern die Sorgen aus dem Bart schnitt und auf Arabisch sang, noch die Kindheitssommer in der Türkei, und vor allem nicht Hassan, den sein Großvater »Hundesohn« nannte. Im Gespräch mit Amelie May wird dem Roman zu Leibe gerückt.